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Big Data ist essentiell, um Terror zu bekämpfen
Big Data ist essentiell, um Terror zu bekämpfen
(Foto: geralt | Pixabay | CC0 Public Domain )

Das Argument in Kürze:

Ja, Big Brother schaut zu! Aber das ist auch gut so, findet der Blogger und Start-Up Enthusiast Philip Kushmaro. Neuste Technik hilft uns ungemein im Kampf gegen Terrorismus. Deshalb ist es an der Zeit auch mal ein Lob auszusprechen: Nur, weil Technik-Unternehmen und Regierungsvertreter eng und erfolgreich zusammenarbeiten, können wir alle in Sicherheit leben.

Philip Kushmaro nennt zwei Beispiele um deutlich zu machen, wie hilfreich Big Data ist.

Die Täter beim Anschlag auf den Boston Marathon konnte man nur mit Big Data fassen

Nachdem auf dem Boston Marathon 2013 Bomben explodierten, war das Chaos groß. Das FBI wertete hunderte Stunden an Videomaterial aus, um zu entdecken, wer in der riesigen Menschenmasse den Sprengstoff in Rucksäcken auf die Marathon-Strecke geschmuggelt hatte. Und tatsächlich fanden die Ermittler beim FBI, wonach sie gesucht hatten: Die Täter wurden mithilfe der Videoauswertung identifiziert; erst dann konnte die Fahndung beginnen, die immerhin dazu führte, dass einer der zwei Brüder jetzt im Gefängnis sitzt. Wenn es Big Data nicht geben würde und Tools wie BriefCam, die es möglich machen hunderte Stunden Videomaterial binnen Minuten zu analysieren, dann wäre diese Meisterleistung nicht möglich gewesen.

Das Argument in Kürze:

Ja, Big Brother schaut zu! Aber das ist auch gut so, findet der Blogger und Start-Up Enthusiast Philip Kushmaro. Neuste Technik hilft uns ungemein im Kampf gegen Terrorismus. Deshalb ist es an der Zeit auch mal ein Lob auszusprechen: Nur, weil Technik-Unternehmen und Regierungsvertreter eng und erfolgreich zusammenarbeiten, können wir alle in Sicherheit leben.

Philip Kushmaro nennt zwei Beispiele um deutlich zu machen, wie hilfreich Big Data ist.

Die Täter beim Anschlag auf den Boston Marathon konnte man nur mit Big Data fassen

Nachdem auf dem Boston Marathon 2013 Bomben explodierten, war das Chaos groß. Das FBI wertete hunderte Stunden an Videomaterial aus, um zu entdecken, wer in der riesigen Menschenmasse den Sprengstoff in Rucksäcken auf die Marathon-Strecke geschmuggelt hatte. Und tatsächlich fanden die Ermittler beim FBI, wonach sie gesucht hatten: Die Täter wurden mithilfe der Videoauswertung identifiziert; erst dann konnte die Fahndung beginnen, die immerhin dazu führte, dass einer der zwei Brüder jetzt im Gefängnis sitzt. Wenn es Big Data nicht geben würde und Tools wie BriefCam, die es möglich machen hunderte Stunden Videomaterial binnen Minuten zu analysieren, dann wäre diese Meisterleistung nicht möglich gewesen.

Nur mit neuster Geo-Intelligenz können wir öffentliche Orte sicher halten

Ohne, dass wir davon wissen, gibt es mittlerweile jede Menge Regierungssatelliten und unbemannte Flugkörper, die vom Himmel aus messen, überwachen und Geo-Informationen sammeln. Informationen darüber, wie vordefinierte Objekte oder Personen sich bewegen, sind mittlerweile unverzichtbar, um Katastrophen wie Terroranschläge im Vorhinein zu verhindern. Es gibt nun sogar Unternehmen wie SQream Technologies aus Israel, die es schaffen Geo-Information so kompakt einzufangen, zu speichern und auszuwerten, dass ein Fahrzeug von der Größe eines Vans ein komplettes Daten-Analysezentrum inklusiver Server beherbergen kann. Damit können öffentliche Plätze aus versteckten Autos heraus hervorragend überwacht werden. Trotz all der gestiegenen Terror-Gefahr findet Kushmaro, dass es beruhigend ist, wie sehr sich die Technik weiterentwickelt, die uns dabei hilft als Bürger in Sicherheit zu leben.

Warum wir diesen Artikel empfehlen:

Philip Kushmaro ist so überzeugt von der Wichtigkeit von Big Data für die Terrorismus-Bekämpfung, dass er sich wenig Mühe macht für seinen Standpunkt zu argumentieren. Warum wir den Artikel aber dennoch empfehlen, ist, weil Kushmaro uns spannende Einsichten in den neusten Stand der Technik gibt und uns Hinweise liefert, wie Technik derzeit zur Terrorismusbekämpfung tatsächlich zum Einsatz kommt.

Wer steckt dahinter?

Philip Kushmaro
Kommt aus:Israel
Politische Position:unklar
Arbeitet für/als:Vizepräsident von Ranky (Start-up Marketing), schreibt für The Huffington Post, The Next Web und CIO.com
Was Sie noch wissen sollten:Gegründet im Jahr 2008 ist The Next Web einer der weltweit beliebtesten Blogs, der eine internationale Perspektive auf die neuesten Nachrichten über Internet-Technologie, Wirtschaft und Kultur liefert.
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