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Die Luft in den Städten ist gut – Fahrverbote für Diesel sind hysterischer Unsinn
Die Luft in den Städten ist gut – Fahrverbote für Diesel sind hysterischer Unsinn
( Link zum Originalbild | Urheber: Chuttersnap | Unsplash | CC0 Public Domain )

Das Argument in Kürze:

Konsequentere Klimapolitik? Braucht’s gar nicht, findet Thilo Spahl. Der Diplom-Psychologe und Wissenschaftsautor hat sich Luftschadstoffwerte des Umweltbundesamts angeschaut und zieht daraus den Schluss: Die Luft in den Städten ist viel besser als wir denken. Überschreitungen von EU-Grenzwerten bei Stickoxiden seien sehr selten und „nicht der Rede wert“. Deshalb seien Fahrverbote für Dieselfahrzeuge auch völliger Quatsch.

Die Zahlen zeigen: Strengere Klimapolitik ist gar nicht nötig

Sowohl die Opposition als auch viele Medien kritisieren die Verkehrspolitik der Bundesregierung. Spahl findet die Anhänger der Anti-Diesel-Kampagne aber einfach nur hysterisch. Seiner Meinung nach zeigen die Zahlen, dass eine strengere Umweltpolitik nicht notwendig ist.

Im Jahr 2017 sei der Stickoxid-Grenzwert an 381 von 397 Messstellen in Deutschland nicht überschritten worden. Selbst am Neckartor in Stuttgart habe es nur drei Überschreitungen gegeben. Spitzenreiter sei die Landshuter Allee in München mit zwölf Überschreitungen. Selbst das sei aber kein Grund zur Panik. Schließlich sind 18 Überschreitungen pro Jahr erlaubt.

Wie schädlich ist Stickoxid für den Menschen überhaupt?

Spahl räumt ein, dass es beim Jahresmittelwert ein wenig anders aussieht. Der Grenzwert von 40 Mikrogramm sei 2017 an 52 Messstellen überschritten worden.

Das Argument in Kürze:

Konsequentere Klimapolitik? Braucht’s gar nicht, findet Thilo Spahl. Der Diplom-Psychologe und Wissenschaftsautor hat sich Luftschadstoffwerte des Umweltbundesamts angeschaut und zieht daraus den Schluss: Die Luft in den Städten ist viel besser als wir denken. Überschreitungen von EU-Grenzwerten bei Stickoxiden seien sehr selten und „nicht der Rede wert“. Deshalb seien Fahrverbote für Dieselfahrzeuge auch völliger Quatsch.

Die Zahlen zeigen: Strengere Klimapolitik ist gar nicht nötig

Sowohl die Opposition als auch viele Medien kritisieren die Verkehrspolitik der Bundesregierung. Spahl findet die Anhänger der Anti-Diesel-Kampagne aber einfach nur hysterisch. Seiner Meinung nach zeigen die Zahlen, dass eine strengere Umweltpolitik nicht notwendig ist.

Im Jahr 2017 sei der Stickoxid-Grenzwert an 381 von 397 Messstellen in Deutschland nicht überschritten worden. Selbst am Neckartor in Stuttgart habe es nur drei Überschreitungen gegeben. Spitzenreiter sei die Landshuter Allee in München mit zwölf Überschreitungen. Selbst das sei aber kein Grund zur Panik. Schließlich sind 18 Überschreitungen pro Jahr erlaubt.

Wie schädlich ist Stickoxid für den Menschen überhaupt?

Spahl räumt ein, dass es beim Jahresmittelwert ein wenig anders aussieht. Der Grenzwert von 40 Mikrogramm sei 2017 an 52 Messstellen überschritten worden. Der Wissenschaftsautor findet aber, dass der Grenzwert viel zu niedrig angesetzt ist – am Arbeitsplatz zum Beispiel gelte ein Höchstwert von 950 Mikrogramm. Zudem sei nicht eindeutig nachgewiesen, dass Stickoxid der Gesundheit schade. Spahl zitiert die Weltgesundheitsorganisation, die schreibt, dass Studien an Tieren, gesunden Menschen, Asthmatikern und Menschen mit der Lungenkrankheit COPD bisher nur inkonsistente Ergebnisse geliefert haben.

Eine Frage, die Spahl nicht beantwortet: Wird die Luft auch in Zukunft noch so gut sein, wie Spahl behauptet, wenn die Politik nicht durch bestimmte Maßnahmen eingreift, um die Emissionen zu senken?

„Stickstoffdioxid aus Dieselabgasen geht im Grundrauschen der unzähligen Umwelteinflüsse auf den menschlichen Körper unter. Die absurde Rechenübungen soundsoviele Tote durch Dieselabgase zu ermitteln, ist reine Propaganda, die man mit jeder beliebigen Sache machen kann.“

Der Beitrag wird empfohlen von: Stephanie Berens

Wer steckt dahinter?

Thilo Spahl
Kommt aus:Deutschland
Arbeitet für/als:Diplom-Psychologe und Wissenschaftsautor
Was Sie noch wissen sollten:Spahl ist Mitgründer des Freiblickinstituts, welches Debatten zu wichtigen Themen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft organisiert und dabei aus „konsequent humanistischer Perspektive“ argumentiert. Spahl schreibt außerdem unter anderem für BRAND EINS, die WELT, den FOCUS und die ACHSE DES GUTEN. Seine Schwerpunkte sind dabei Biotechnologie, Energie und Umwelt.
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