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Reservisten könnten das Personalproblem der Bundeswehr lösen
Reservisten könnten das Personalproblem der Bundeswehr lösen
( Link zum Originalbild | Urheber: Pixabay | Pexels | CC0 )

„Die Truppe heute braucht jeden Mann, jede Frau.“

Journalist Mike Szymanski, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

 

Perspektive in 30 Sekunden

Als erstes Bundesland hat Bayern seit Mai ein Landesregiment. Bis zu 500 Reservisten sollen zivile Einsatzkräfte unterstützen, etwa Kasernen bewachen, alliierte Truppen begleiten oder bei Überschwemmungen Hilfe leisten. Reservisten sollen aktive Soldaten entlasten, zum Beispiel wenn diese in Elternzeit gehen oder sich fortbilden. Die Dienstzeit reicht von wenigen Wochen bis zu einigen Monaten. Auf diese Weise will die Bundeswehr ihren Personalmangel bekämpfen. Die Zahl der Reservisten im Dienst soll steigen.

 

Belege für das Kernargument

Es gibt immer weniger Bewerber und keine Wehrpflichtigen mehr, gleichzeitig aber neue Aufgaben wie die Digitalisierung der Bundeswehr oder eine Rückbesinnung auf die Landes- und Bündnisverteidigung. Der Wehrbeauftragte bezeichnet die Reservisten als unentbehrlich. Sogar jemand, der nie gedient hat, kann Reservist werden. Er bekommt zunächst eine militärische Grundausbildung. Viele Reservisten sind der Bundeswehr sehr verbunden – einer bezeichnet sie als “größte[n] Fanklub der Bundeswehr”.

 

Warum The Buzzard diese Perspektive empfiehlt 

Obwohl Reservistenverbände in anderen Staaten ein größere Rolle spielen, finden sie oft wenig Beachtung, wenn die Probleme der Bundeswehr diskutiert werden.

„Die Truppe heute braucht jeden Mann, jede Frau.“

Journalist Mike Szymanski, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

 

Perspektive in 30 Sekunden

  • Als erstes Bundesland hat Bayern seit Mai ein Landesregiment. Bis zu 500 Reservisten sollen zivile Einsatzkräfte unterstützen, etwa Kasernen bewachen, alliierte Truppen begleiten oder bei Überschwemmungen Hilfe leisten.
  • Reservisten sollen aktive Soldaten entlasten, zum Beispiel wenn diese in Elternzeit gehen oder sich fortbilden. Die Dienstzeit reicht von wenigen Wochen bis zu einigen Monaten.
  • Auf diese Weise will die Bundeswehr ihren Personalmangel bekämpfen. Die Zahl der Reservisten im Dienst soll steigen.

 

Belege für das Kernargument

  • Es gibt immer weniger Bewerber und keine Wehrpflichtigen mehr, gleichzeitig aber neue Aufgaben wie die Digitalisierung der Bundeswehr oder eine Rückbesinnung auf die Landes- und Bündnisverteidigung. Der Wehrbeauftragte bezeichnet die Reservisten als unentbehrlich.
  • Sogar jemand, der nie gedient hat, kann Reservist werden. Er bekommt zunächst eine militärische Grundausbildung.
  • Viele Reservisten sind der Bundeswehr sehr verbunden – einer bezeichnet sie als “größte[n] Fanklub der Bundeswehr”.

 

Warum The Buzzard diese Perspektive empfiehlt 

Obwohl Reservistenverbände in anderen Staaten ein größere Rolle spielen, finden sie oft wenig Beachtung, wenn die Probleme der Bundeswehr diskutiert werden. Daher sind sie ein relativ neuer Lösungsansatz für Deutschland. Die Zitate des Wehrbeauftragten untermauern die Zitate des Wehrbeauftragten. Sie zeigen konkret, wie dringend die Bundeswehr mehr Personal braucht. Auch die Expertise des Autors Mike Szymanski ist ein Argument für den Beitrag. Für ihn ist das Thema nicht neu. Er schreibt immer wieder Texte über deutsche Verteidigungspolitik, Rüstungsexporte und die Bundeswehr.

 

Diese Perspektive wird empfohlen von Christin Rudolph.

Wer steckt dahinter?

Mike Szymanski
Kommt aus:Bremen
Arbeitet für/als:Bundespolitischer Korrespondent in Berlin für die Süddeutsche Zeitung
Was Sie noch wissen sollten:War Korrespondent für Türkei, Griechenland und Zypern
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