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Der Erfolg der AfD im Osten ist ein Symptom für ein gesamtdeutsches Problem
Wir brauchen ARD und ZDF für die Demokratie

„Die SPD wird nicht mehr gewählt, weil sie den Kontakt zu den Schichten verloren hat, die sie zur Volkspartei gemacht haben, sie hat ihre Glaubwürdigkeit verloren, viele ihrer Wähler laufen zur AfD über, weil man dort näher an denen sei, die Grund zur Unzufriedenheit haben, auf diese Einschätzung laufen viele Gespräche hinaus.”

Journalist Thomas Pany, HEISE ONLINE

 

Die Perspektive in 30 Sekunden

  • Die Wählerwanderung von der SPD zur AfD hat gesamtgesellschaftliche Gründe: 
    • Die finanziellen Sorgen der Mittel- und Unterschicht werden ignoriert.
    • Das Vertrauen in unsere Demokratie ist beschädigt.
  • Die AfD profitiert immer noch von Protestwählern, die sich von SPD oder CDU nicht mehr gehört fühlen.

 

Belege für das Kernargument

  • Journalist Thomas Pany zitiert eine Befragung der  SPD-nahen Friederich-Ebert-Stiftung: Vertrauen in Demokratie.
  • Laut der Studie ist weniger als die Hälfte der Befragten zufrieden damit, wie die Demokratie in Deutschland funktioniert.
  • Außerdem sei diese Zufriedenheit damit verbunden, zu welcher sozialen Schicht man sich zählt: Befragte aus der Kategorie Unterschicht waren eher weniger zufrieden als die aus der der Mittelschicht, die wiederum weniger als die aus die der Oberschicht.

 

Warum The Buzzard diese Perspektive empfiehlt

Auch wenn die AfD im Osten besonders stark ist – diese Empfehlung zeigt, wie ihr Erfolg mit Problemen und Entwicklungen zusammenhängt, die ganz Deutschland betreffen. Thomas Pany verknüpft verschiedene Zahlen aus der Studie, um die Zusammenhänge aufzuzeigen.

 

Diese Perspektive wird empfohlen von Christin Rudolph.

Wer steckt dahinter?

Thomas Pany
Arbeitet für/als:Heise online, Telepolis
Was Sie noch wissen sollten: Er hat Politikwissenschaft studiert, dazu Neuere Geschichte und Semitistik
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